Unser angebotenes Dusch-WC entspricht der DIN 1988-4 & DIN EN 1717
entspricht der Deutschen und Europäischen Norm DIN 1988-4 und DIN EN 1717:
DIN 1988 - Teil 4 - Schutz des Trinkwassers, Erhaltung der Trinkwassergüte: Grundsatz: Wenn alle Bestimmungen der Norm eingehalten werden, so ist sichergestellt, dass die in der Trinkwasser-Verordnung niedergelegten Anforderungen an die Trinkwassergüte in der Trinkwasser-Installation von der Übergabestelle bis zur Entnahmestelle erfüllt werden.
Das Regelwerk wird noch durch die DIN EN 1717 "Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen und allgemeine Anforderungen an Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen, Auswahl von Sicherungseinrichtungen zum Schutz des Trinkwassers" ergänzt. Diese Europäische Norm beschreibt die Sicherungsmaßnahmen zum Schutz des Trinkwassers vor Rückfließen von Nichttrinkwasser und damit zur Erhaltung der Trinkwassergüte in den Anlagen der Trinkwasser-Installation.
Ursachen für eine Beeinträchtigung oder Gefährdung
Ursachen für eine Beeinträchtigung oder Gefährdung
Rückfließen von verunreinigtem Wasser
Rückfließen in Trinkwasser kann auftreten:
bei geodätischer Höhenunterschieden, wenn der Druck in der TW-Anlage absinkt,
wenn in einem Apparat ein höherer Druck entsteht als der Betriebsdruck in der TW-Installation (Rückdrücken) oder
wenn in der Anschlussleitung oder in der TW-Installation ein Unterdruck entsteht (z.B. Rücksaugen durch plötzliches Entleeren der Leitungen bei einem Rohrbruch).
Verbindung von Trinkwasseranlagen mit anderen Anlagen
Die unmittelbare Verbindung von Trinkwasseranlagen mit Nichttrinkwasseranlagen ist nicht zulässig. Auf Grund der großen Gefahr für Trinkwassersysteme ist nur eine mittelbare Verbindung über freien Auslauf auf Dauer zulässig.
Die unmittelbare Verbindung mit Trinkwasseranlagen verschiedener Wasserversorgungssysteme, z.B. der Trinkwasseranlage einer zentralen Versorgung mit der TW-Anlage einer Einzeltrinkwasserversorgung oder die Verbindung von TW-Anlagen zweier zentraler TW-Versorgungen über Verbrauchsleitungen ist grundsätzlich nicht zulässig.
Äußere Einwirkungen
Um eine Verunreinigung erdverlegter Trinkwasserleitungen durch Abwasser weitgehend auszuschließen, sind folgende Hinweise zu beachten:
TW-Leitungen dürfen nicht durch Fäkalien- und Sickergruben, Schächte der Grundstücksentwässerung, Abflußkanäle und dergleichen geführt werden.
TW-Leitungen müssen von Grundstücksentwässerungsanlagen in einem Sicherheitsabstand von mindestens 0,2 m verlegt werden.
Bei Annäherung von TW-Leitungen an AW-Kanäle dürfen TW-Leitungen nicht tiefer als die Kanäle verlegt werden.
Spül- und Entleerungseinrichtungen, deren Auslauf im Bereich einer möglichen Schmutzwasserbeeinträchtigung endet, müssen gegen von außen eindringendes Wasser abgesichert werden.
Bei TW-Anlagen im gewerblichen Bereich können Beeinträchtigungen durch Gase durch Diffusion in TW-Leitungen entstehen.
Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffe
Von Werk,- Betriebs- und Hilfsstoffen dürfen keine nachteiligen Einflüsse auf die Trinkwassergüte ausgehen.
Hilfsstoffe, wie z.B. Gewindeschneid-, Fluß-, Entkalkungs- und Reinigungsmittel, welche die vorgenannten Anforderungen nicht erfüllen, müssen durch Spülung ausreichend entfernt werden, damit keine Beeinträchtigungen oder Gefährdungen der Trinkwassergüte eintritt.
Stagnation
Bei langen Stillstandszeiten kann die Trinkwasserqualität in den Leitungen und Apparaten durch erhöhte Konzentration von in Lösung gehenden Werkstoffen bzw. durch Keimvermehrung beeinträchtigt werden.
Leitungen, die nicht mehr benutzt werden, sind abzutrennen.
Schäden durch mangelnde und unsachgemäße Wartung
Infolge von Schäden an Sicherungsarmaturen oder Apparaten, die der Erwärmung oder Behandlung von Trinkwasser dienen, kann es zu Beeinträchtigungen oder Gefährdungen durch das veränderte Trinkwasser kommen.
Während bei Sicherungsarmaturen der beabsichtigte Schutz ganz oder teilweise entfallen kann, ist es bei den Apparaten möglich, dass unerwünschte Stoffe oder erwünschte Stoffe in zu großer Menge in das Trinkwasser gelangen.
Um Schäden zu vermeiden, sind TW-Installationen und die Armaturen und Apparate sachgemäß zu warten.
Nicht bestimmungsgemäßer Betrieb
Durch nicht bestimmungsgemäßen Betrieb, z.B. wenn ein Apparateanschluss ständig betrieben wird, der nur für kurzzeitigen Betrieb abgesichert ist, kann es zu Beeinträchtigungen oder Gefährdungen durch das veränderte TW kommen.